Du wer du?

Eine häufig gestellte Frage in der Grammatik der Gebärdensprache: Wer bist du?

Ich bin Miriam Heinemeier, im schönen Ostwestfalen geboren. Durch die Liebe zu meinem Mann und der Ostsee hat es mich aber in den Norden nach Stralsund verschlagen. Hier lebe und arbeite ich inzwischen seit einigen Jahren und bin froh, den Norden mein Zuhause zu nennen.

Mein Studium im Fach Heilpädagogik habe ich an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB) in Berlin absolviert. 

Eines der schönsten Seminare war das Fach Deutsche Gebärdensprache (DGS) bei Andreas Costrau. Während dieser zwei Semester konnte ich die ersten Grundlagen in der DGS lernen. Hier merkte ich schnell: das macht mir Spaß, in diesem Bereich möchte ich mein Wissen vertiefen. Hier entstand die Liebe zur Deutschen Gebärdensprache.

Durch den Wunsch, in meinen Beruf als Heilpädagogin vor allem mit tauben oder schwerhörigen Menschen zu arbeiten, habe ich von Herbst 2017 bis zum Frühjahr 2018 eine vollzeitliche Weiterbildung beim Gebärdenservice Berlin absolviert: Kommunikationsassistenz für Deutsche Gebärdensprache.

Seitdem arbeite ich (derzeit in Elternzeit) in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) und betreue dort schwerpunktmäßig die tauben Mitarbeiter und bin Ansprechpartner in allen Belangen zur Kommunikation in der DGS.

In meiner Freizeit bin ich gerne Teil der gebärdensprachlichen Gemeinde der Nordkirche in Greifswald oder treffe mich mit tauben Freunden.

Es würde mich freuen, auch Sie oder Ihre Angehörigen in Ihrem Alltag zu begleiten und eine Brücke zwischen der gebärdensprachlichen und der hörenden Welt zu sein. Kontaktieren Sie mich dazu gerne über das Kontaktformular.

Qualifikationen

– 2013 – 2017: Studium Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)

– Währenddessen: zwei Semester Unterricht in der Fremdsprache Deutsche Gebärdensprache (DGS) bei Andreas Costrau

– September 2017 – Januar 2018: vollzeitliche Weiterbildung zur Kommunikationsassistenz für Deutsche Gebärdensprache beim Gebärdenservice Berlin

– März 2018 – bis heute: Arbeit mit hörbehinderten Mitarbeitern in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), regelmäßige Gebärdentreffs und Schulung der hörenden Kollegen (derzeit in Elternzeit)

– Fortlaufend: Mitglied der Gehörlosenseelsorge der Nordkirche, Besuch bei gehörlosen Kirchenmitgliedern